Landwirtschaft

Rinder auf der Weide

Mit 57.070 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind in unserem Amtsgebiet 34 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Der Schwerpunkt der Agrarproduktion in den Landkreisen Bad Tölz/Wolfratshausen und Miesbach liegt in der Milchviehhaltung mit ca. 36 000 Kühen in ca. 1 500 Betrieben. 33 Prozent der Betriebe im Landkreis Miesbach und 18 Prozent im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wirtschaften nach den Regeln des ökologischen Landbaus. Im Dienstgebiet werden 300 Almen alljährlich mit ca. 8 400 Rindern bestoßen.

Meldungen

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Düngung

© mirpic - fotolia.com

Neben der neuen Düngeverordnung (DüV) sind für bestimmte Betriebe zusätzliche Vorgaben zum Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern oder zur Erstellung einer betrieblichen Stoffstrombilanz relevant. Nachfolgend die wichtigsten Vorgaben im Verlauf der Düngesaison.  Mehr

Bodennahe Gülleausbringung: Steilflächen nach DüV

Grünlanddüngung, Traktor mit Güllefaß auf dem Feld

Bodennahe Gülleausbringung

Bei Grünlandflächen mit einer Hangneigung von mehr als 20 Prozent auf mehr als 30 Prozent eines Feldstücks (FID) gilt eine Ausnahme zur Pflicht der bondennahen Gülleausbringung.
Die betroffenen Flächen eines Betriebes kann jeder Landwirt einsehen im zugangs­geschütz­ten Bereich von iBALIS unter dem Register Betriebsinformation > Betriebsspiegel > Steillagen nach DüV. Dort sind alle Flächen, die die Vorgaben einer Ausnahme aufgrund der Hangneigung erfüllen, gelistet. 

Wer nach Abzug dieser Flächen von seiner gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) auf unter 15 Hektar LF kommt, kann auf die bodennahe Gülleausbringung im Gesamtbetrieb verzichten.
Nähere Auskunft erteilt das AELF Holzkirchen, Tel. 08024 46039-0. 

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Außerhalb der Wiesenbrütergebiete
Walzen ist 2021 bis 1. April erlaubt - in Oberbayern zum Teil bis 8. April

Traktor mit Walze auf Grünland

© emuk - stock.adobe.com

Aufgrund der örtlichen Witterungsverhältnisse und der aktuellen Witterungsprognosen kann heuer in ganz Bayern bis zum 15. März nicht gewalzt werden. Eine Allgemeinverfügung gestattet deshalb das Walzen bis zum 1. April 2021. Davon ausgenommen sind die Wiesenbrütergebiete. 

Walz-Verordnung (Walz-VO) - Landesanstalt für Landwirtschaft Externer Link

Landkreise in Oberbayern mit Fristverlängerung

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) kam zu dem Ergebnis, dass in folgenden oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten eine Verlängerung der Frist bis einschließlich 8. April 2021 aus landwirtschaftlich-fachlicher Sicht notwendig ist:

  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Landkreis Berchtesgadener Land
  • Landkreis Fürstenfeldbruck
  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen
  • Landkreis Landsberg am Lech
  • Landkreis Miesbach
  • Landkreis München
  • Landkreis Rosenheim und kreisfreie Stadt Rosenheim
  • Landkreis Starnberg
  • Landkreis Traunstein
  • Landkreis Weilheim-Schongau

Initiative für besondere Haltungsbedingungen
Jetzt für den Nutztierwohl-Preis 2021 bewerben!

Bild mit Kuh und dem Aufruf zum Tierwohlpreis 2021: Jetzt bewerben

Zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für die landwirtschaftlichen Nutztiere in Bayern lobt das Staatsministerium auch in diesem Jahr wieder den "Bayerischen Tierwohlpreis für landwirtschaftliche Nutztierhalter" aus. Gesucht sind praxisgerechte Ideen und deren Umsetzung, die Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen, Ziegen oder Geflügel ein hohes Maß an Wohlbefinden bieten. Bewerbungen sind bis 16. Mai 2021 möglich. 

Bayerischer Nutztierwohl-Preis - Staatsministerium Externer Link

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LfL-Newsletter: Landwirtschaft im Fokus

Glasfenster mit Aufklebern der Landesanstalt für Landwirtschaft

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat einen neuen Newsletter "Landwirtschaft im Fokus". Dieser informiert monatlich über die aktuellen Themen der Landwirtschaft sowie über die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis der LfL. 

Anmeldung LfL-Newsletter "Landwirtschaft im Fokus" Externer Link

Zuteilung einer Betriebsnummer

Wer eine Betriebsnummer braucht, muss einen entsprechenden Antrag stellen. Dies gilt zum Beispiel für die Halter von Geflügel, Bienen, Pferden, Schafen, Ziegen oder Fischen.  

Antrag auf Zuteilung einer Betriebsnummer (PDF) Externer Link

Almen und Alpen sind kein Streichelzoo
Richtiges Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren

Dackel steht vor Kuh auf der Weide

Wandern in den Alpen ist beliebt. Doch ist bei Begegnungen mit dem Weidevieh Umsicht geboten. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten Wanderer Empfehlungen beachten und Verhaltensweisen der Rinder kennen.  Mehr

Biodiversität

Erzeugung gestalten – Arten erhalten
Biodiversität in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach

Wabenförmig angeordnete Bilder und Schriftzug "Produktion gestalten, Arten erhalten"

Biodiversität steht für die Vielfalt des Lebens auf unserer Erde. Im Ökosystem sind Mensch, Tier, Pflanze und Landschaft miteinander verwoben. Wer diese Vielfalt schützt, sorgt für eine intakte Umwelt, mehr Lebensraum für Insekten und damit auch für Lebensqualität und Wohlergehen aller.   Mehr

Wildlebensraumberatung am AELF Holzkirchen

Feldhase

© M. Schäf

Die Wildlebensraumberatung an unserem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt das Ziel, typische Strukturen, Tier- und Pflanzenarten in der offenen Kulturlandschaft und in den Übergängen zum Siedlungsbereich zu erhalten und zu verbessern.   Mehr

Gewässerschutz

Gewässerschutzberatung am AELF Holzkirchen

Gewässerrandstreifen neben Maisfeld

Die Landwirtschaft trägt durch die Bewirtschaftung des Offenlandes beim Gewässerschutz eine hohe Verantwortung. Die Gewässerschutzberatung an unserem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) berät Landwirte zur gewässerschonenden Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen und erarbeitet gemeinsam Maßnahmen zum Gewässerschutz in der Region.   Mehr

Im Serviceportal iBALIS
Erfassung von Gewässerrandstreifen

Wiese neben Bach

Seit dem 1. August 2019 ist es aufgrund des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" verboten, natürliche oder naturnahe Bereiche entlang fließender oder stehender Gewässer in einer Breite von mindestens 5 Metern von der Uferlinie garten- oder ackerbaulich zu nutzen.   Mehr

Energie

Die bayerischen Landwirte bauen nachwachsende Rohstoffe für die Energieversorgung an. Sie achten gleichzeitig als Unternehmer auf einen sparsamen Energieverbrauch am Hof.  

Technik und Energie

Die nachhaltige Technisierung und Automatisierung in der Landwirtschaft ist der Motor für den ländlichen Raum. Landtechnikberater bewerten die Systemtechnik landwirtschaftlicher Betriebe und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf.  

Landtechnikberater

Der Landtechnikberater hat seinen Sitz am AELF Erding

Beraternetzwerk LandSchafftEnergie

Landschafftenergie Logo

Die Berater von LandSchafftEnergie am Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung in Rosenheim informieren Land- und Forstwirte zu Biomasse und Energiesparen.  

LandSchafftEnergie am AELF Rosenheim Externer Link

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