Pflanzenbau

Fachzentrum Almwirtschaft

Almweide dient der Förderung der Tiergesundheit, weil bei der Futteraufnahme im steilen Gelände weite Wege zurückgelegt werden. Almflächen zeichnen sich durch einen hohen Artenreichtum aus.  Foto: M. Hinterstoißer

Das Fachzentrum Almwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzirchen berät Almbauern der Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Miesbach, Rosenheim, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen.  Mehr

Meldungen

Was blüht denn da?
Schulung zu den Kennarten von artenreichem Grünland

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Um die Arten des Grünlands sicher zu bestimmen, veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen (AELF) im Juni 2020 eine Schulung.  Mehr

Vielfältige Funktionen
Hage im Oberland - mehr als eine Hecke

Mehrere Personen auf Grünfläche vor Hage

Hage sind baumreiche Hecken, die oftmals als lebendige Zäune Wiesen einfassen und Grundstücksgrenzen markieren. Ihre Entstehung reicht in die Zeit der klösterlichen Besiedelung und Landvergabe zurück. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung stand die Hage im Mittelpunkt.  Mehr

Giftpflanzen auf dem Vormarsch
Kreuzkräuter breiten sich immer weiter aus

Jakobskreuzkraut

Im voralpinen Grünlandgürtel Bayerns treten zunehmend Kreuzkrautarten auf. Besonders das Jakobs- und das Wasserkreuzkraut machen in der Region Probleme. Das Erkennen und Bestimmen der Kreuzkräuter ist Voraussetzung, um die giftigen Pflanzen bekämpfen zu können. Es gilt, frühzeitig zu reagieren.  Mehr

Umwandlung von Dauergrünland genehmigungspflichtig

Traktor auf einem Acker

Laut Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist in Bayern ab dem 06.06.2014 jede Umwandlung Dauergrünland in Ackerland, Dauerkulturen und auch die Dauergrünlanderneuerung durch eine Grasnarbe zerstörende Maßnahme, nur dann noch zulässig, wenn er zuvor vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten genehmigt wurde.  

Voraussetzung für eine Genehmigung ist unter anderem, dass naturschutz- und wasserrechtliche Gründe einem Umbruch nicht entgegenstehen und der Antragsteller mindestens im gleichen Umfang, in dem Dauergrünland umgebrochen werden soll, neues Dauergrünland anlegt.
Für umweltsensible Dauergrünlandflächen besteht ein vollständiges Umwandlungs- und Pflugverbot. Eine Genehmigung zur Umwandlung ist für diese Flächen nicht möglich.
Seit 28.10.2016 gilt dies auch, wenn Dauergrünland in nichtlandwirtschaftliche Fläche umgewandelt, also bebaut oder aufgeforstet werden soll. In diesem Fall ist es allerdings nicht erforderlich, eine andere Fläche mit der entsprechenden Hektarzahl als Dauergrünland neu anzulegen.
Ein Umbruch ohne bzw. vor der Genehmigung kann zu Kürzungen der Förderung führen.
Die Genehmigungspflicht gilt für alle landwirtschaftlichen Betriebsinhaber die EU-Direktzahlungen beantragen. Betriebe die ausdrücklich von den Greeningauflagen befreit sind, unterliegen nicht der Genehmigungspflicht.
Nähere Auskunft zur Beantragung und den Genehmigungskriterien erteilt das AELF Holzkirchen, Tel. 08024 46039-0.

Merkblatt "Genehmigung einer Umwandlung von Dauergrünland" - Staatsministerium Externer Link

Schwerpunkte

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Düngung

© fotolia.com

Neben der neuen Düngeverordnung (DüV) sind für bestimmte Betriebe zusätzliche Vorgaben zum Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern oder zur Erstellung einer betrieblichen Stoffstrombilanz relevant. Nachfolgend die wichtigsten Vorgaben im Verlauf der Düngesaison.   Mehr

Sachkundenachweis: Karte beantragen

Vorderseite des Sachkundenachweises Pflanzenschutz

Am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten können Sie Ihren Pflanzenschutz-Sachkundenachweis beantragen. Die bundesweit einheitliche Karte braucht jeder, der Pflanzenschutzmittel anwendet, abgibt oder andere berät.  Mehr

Weiderechtskommission

Kalbinnen auf der Alm

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen ist Sitz der überregional tätigen Weiderechtskommission. Diese Kommission befasst sich mit der Regelung von alten Waldweiderechten, die immer noch auf vielen Flächen im Bergwald bestehen.  Mehr

Berglandwirtschaft

Almwirtschaft: Kühe und Schafe auf der Alm

Die Bergbauernbetriebe bewirtschaften eine einmalige Kulturlandschaft. Sie stützen Wirtschaftskreisläufe, schützen vor Naturgefahren, erhalten die Biodiversität auf Almen und Alpen und pflegen Brauchtum. Die Almweide fördert die Tiergesundheit: Bei der Futteraufnahme im steilen Gelände werde weite Wege zurückgelegt.  Mehr

Wildlebensraumberatung in Oberbayern

Feldhase

© M. Schäf

Der Wildlebensraumberater ist Ansprechpartner für Landwirte, Jäger und Jagdgenossen in Oberbayern. Ziel ist, Lebensräume für Wildtiere in der Agrarlandschaft zu verbessern und zusammen mit den Beteiligten praktikable Lösungen zu finden.  

Infos und Ansprechpartner - AELF Pfaffenhofen Externer Link

Natur- und Bodenschutz

Artenvielfalt: Biene in einem Wildacker

Landwirte schützen den Boden - Grundlage für den Pflanzenbau - vor Erosion. Agrarumweltmaßnahmen, die Pflege von Hecken und Streuobstwiesen bewahren Tier- und Pflanzenwelt. 

Erosionsschutzverordnung - Staatsministerium Externer Link

Institut für Agrarökologie - LfL Externer Link