19. Oktober 2018 in Urfeld
Einladung zur Natura 2000 – Auftaktveranstaltung: Kesselberggebiet

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen lädt zum Beginn der Managementplanung die beteiligten Grundeigentümer, interessierte Bürger und Verbände zu einer ersten Auftaktveranstaltung im Gelände des FFH-Gebiet "Kesselberggebiet" ein.
19. Oktober 2018  • 9:30 Uhr
Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Managementplans Die Auftaktveranstaltung findet im Gelände statt.
VeranstalterAmt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen
VeranstaltungsortTreffpunkt: Urfeld, 82432 Kochel a. See, unterer Wandererparkplatz an der Kesselbergstraße
AnsprechpartnerKatharina Löw
Telefon: 08024 46039-9218

Wissenswertes zum FFH-Gebiet und Natura 2000
Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet "Kesselberggebiet"

FFH-Gebiet "Kesselberggebiet" (rot schraffiert)
Das FFH-Gebiet "Kesselberggebiet" ist etwa 674 Hektar groß und ist Teil des europaweiten Netzes Natura 2000, das aus Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten besteht. Das Gebiet umfasst den Steilabfall zwischen Walchensee und Kochelsee, den Stein sowie Flächen bei Sachenbach.
Hauptziel von Natura 2000
Hauptziel von Natura 2000 ist der Erhalt unseres heimischen Naturerbes - in diesem Gebiet großflächig der Erhalt naturnaher Waldgesellschaften wie Waldmeister-Buchenwäldern, Orchideen-Buchenwäldern oder Schluchtwäldern sowie Offenlandlebensräumen. Auch bayernweit selten gewordene Arten, wie den Alpenbock, trifft man in diesem FFH-Gebiet durch die lange, naturnahe Bewirtschaftung der Flächen noch an. Um diese wertvollen Flächen auch in Zukunft zu erhalten, wird ein sogenannter "Managementplan", auch Entwicklungskonzept genannt, erstellt. Dabei soll der Schutz dieser Arten und Lebensräume möglichst im Einklang mit einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Landnutzung durch Landwirte und Waldbesitzer stehen.
Managementplan
Die Forstverwaltung hat die Aufgabe, zusammen mit der Naturschutzverwaltung, einen Managementplan für dieses FFH-Gebiet zu erstellen und wird deshalb nach der Auftaktveranstaltung mit Kartierarbeiten zur Erfassung und Bewertung des Erhaltungszustandes beginnen. Zuvor wollen wir Grundbesitzer, Gemeinden, örtliche Verbände und die für das Natura 2000-Gebietsmanagement zuständigen Fachbehörden sowie interessierte Bürger über Zielsetzung und Verlauf der Managementplanung informieren.