Bildung
Landwirtschaftsschule Holzkirchen, Abteilung Landwirtschaft

Die Landwirtschaftsschule, Abteilung Landwirtschaft vermittelt angehenden Unternehmern Handlungs- und Entscheidungskompetenz sowie Grundlagen der Mitarbeiterführung. In der umwelt- und tiergerechten Produktions- und Verfahrenstechnik vertieft sie vorhandenes Wissen.

Fachliche Schwerpunkte in Holzkirchen sind im Bereich Tier die Milchviehhaltung und Nachzucht, im Bereich Pflanzenbau das Grünland und der Futterbau, im Bereich Forst der Waldbau.
8. Oktober 2020
Praxissemester startetAm 8. Oktober 2020 beginnt in Holzkirchen wieder ein Praxissemester zur Vorbereitung des Schulbeginns im Herbst 2021. Anmeldungen und Informationen unter:
Telefon: 08024 46039-0
Voraussetzungen

Aufnahmevoraussetzungen sind

  • ein Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Landwirtschaft sowie
  • zusätzlich ein Jahr einschlägige Berufspraxis.
Praxisjahr
Das sogenannte Praxisjahr ist dem Besuch der Landwirtschaftsschule vorgeschaltet und wird von den Lehrkräften der Landwirtschaftsschule betreut. Es dient dazu, Erfahrungen auf dem Betrieb zu sammeln und betriebseigene Daten und Unterlagen für den anstehenden Schulbesuch vorzubereiten. Dazu finden während des gesamten Jahres mehrere Veranstaltungen statt.
Ablauf und Abschluss
Die Ausbildung umfasst zwei fachtheoretische Wintersemester mit jeweils 20 Unterrichtswochen. Das Sommersemester umfasst einen schulischen und einen fachpraktischen Teil. Der schulische Teil besteht aus 15 Sommersemestertagen und einer Semesterarbeit. Der fachpraktische Teil wird unter Betreuung durch die Landwirtschaftsschule in einem landwirtschaftlichen Betrieb abgeleistet. Wer das dritte Semester besteht, darf die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Wirtschafter/Staatliche geprüfte Wirtschafterin für Landbau" führen.
Unterrichtsfächer
  • Landwirtschaftlicher Pflanzenbau
  • Landwirtschaftliche Tierhaltung
  • Betriebslehre
  • Unternehmensführung
  • Steuer- und Sozialrecht
  • Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
  • Seminar zu sozialer und religiöser Bildung
  • Landmaschinenseminar
  • Tiergesundheit und Tierschutz
  • Naturschutz- und Landschaftspflege
  • Waldwirtschaft mit Seminar Waldbau
  • Rechtslehre
  • Marktlehre und Agrarpolitik
  • Rhetorik, Gesprächsführung und Präsentation
Meisterprüfung
Studierende der Landwirtschaftsschule, die vor Schulbeginn eine mindestens einjährige Berufspraxis abgeleistet haben, können zusammen mit der Abschlussprüfung der Landwirtschaftsschule Teile der Meisterprüfung ablegen. Die weiteren Teile der Meisterprüfung werden im Anschluss an die Landwirtschaftsschule abgelegt.
Anmeldung
Das Schuljahr startet jeweils im Wintersemester. Anmeldung für den Besuch der Landwirtschaftsschule ist in der Regel ein Jahr vor dem gewünschten Schulstart nötig.

Aufnahmeantrag Landwirtschaftsschule (PDF) - Staatsministerium Externer Link

Kontakt

Landwirtschaftsschule, Abteilung Landwirtschaft
Schulleiter: Rolf Oehler
Rudolf-Diesel-Ring 1a
83607 Holzkirchen
Tel.: 08024 46039-0
Fax: 08024 46039-1111
E-Mail: poststelle@aelf-hk.bayern.de

Schulleben

Gemeinsam schafft man mehr – Zeugnisübergabe auf der Alm

Zwei Studierende beim Schwenden im AlmgebietZoombild vorhanden

Foto: E.Kitzeder

Zum Abschluss des Sommersemesters an der Landwirtschaftsschule Holzkirchen überreichten Schulleiter Rolf Oehler und Semesterleiterin Elisabeth Kitzeder auf der Kleintiefentalalm bei Geitau den Studierenden ihre Zeugnisse. Zuvor mussten die jungen Landwirtinnen und Landwirte jedoch kräftig anpacken: Es galt auf den Almflächen zu schwenden - eine schweißtreibende Arbeit, bei der die Weideflächen der Almen von unerwünschtem Aufwuchs wie Adlerfarn oder Fichtenkoppen befreit werden. Kraft, Ausdauer und auch Artenkenntnis sind hier notwendig, denn es geht nicht darum, alles zu beseitigen – es geht darum, die Weideflächen offen zu halten und gleichzeitig Lebensraum für viele Pflanzenarten und Wildtiere zu erhalten.
Gruppenbild der Studierenden auf dem Dach einer ScheuneZoombild vorhanden

Foto: V. Reindl

Pause bis Oktober
Nach der schweißtreibenden Schwendarbeit, den fachlichen Informationen "Schule auf der Alm"
und der Zeugnisverteilung wurden die Studierenden bis zum Beginn des dritten Semesters
am 19. Oktober 2020 in die unterrichtsfreie Zeit entlassen.
Bereits am 8. Oktober beginnt in Holzkirchen wieder ein Praxissemester zur Vorbereitung des Schulbeginns im Herbst 2021. Anmeldung und Info unter Telefon 0 8024/46039-0 oder auf dieser Seite (s. oben).

Heimische Landwirtschaft den Verbrauchern näherbringen

Studierende der Landwirtschaftsschule Holzkirchen trafen sich im August 2020 mit Schülern des staatlichen Gymnasiums Holzkirchen zum gemeinsamen Dialog.
Rolf Oehler, Behörden- und Schulleiter der Landwirtschaftsschule Holzkirchen hob die einzigartige landwirtschaftliche Struktur der Region hervor. Auf dem Programm standen unter anderem eine Betriebsbesichtigung bei der Familie Eichner in Holzkirchen mit Direktvermarktung (Milchtankstelle, Bau eines Warenautomaten für Fleisch und Käse). Rolf Oehler appellierte dabei direkt an die Verbraucher: Durch den Kauf von mehr regionalen Produkten unterstütze jeder Einzelne die Landwirtschaft in der Heimat.
Auch Themen wie EU-Förderung, biologische Landwirtschaft und das Volksbegehren "Rettet die Bienen" wurden diskutiert und von Seiten der Verbraucher sowie der Landwirte betrachtet.
Die neu gesammelten Eindrücke lassen nun die Gymnasiasten in ihr P-Seminar "Geographische Exkursionen" einfließen. Dabei soll ein Konzept ausgearbeitet werden, mit Hilfe dessen zukünftige Betriebsbesichtigungen des Gymnasiums geplant werden können.

Landwirtschaftsschule Abteilung Landwirtschaft: Abschluss noch vor der Pandemie

Gruppenbild der AbschlussklasseZoombild vorhanden

Aus dem Archiv

15 junge Landwirte und eine junge Dame beendeten im März - gerade noch ordnungsgemäß - ihre dreisemestrige Ausbildung mit der Abschlussprüfung. Die Zeugnisse wurden erstmals wegen der Coronapandemie nicht bei einer Schulschlussfeier übergeben. Diese musste kurzfristig abgesagt werden und die Zeugnisse wurden per Post verschickt. Unsere Absolventen haben mit dem Abschluss den Titel "Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau" erlangt. Klaus Oettl aus Kreuth hat mit einem Notendurchschnitt von 1,50 als Bester abgeschlossen. Zweitbester mit einem Schnitt von 1,91 war Martin Leitner aus Schliersee und Drittbester Josef Mayer aus Linden, Gemeinde Dietramszell.
Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen und alles Gute für Ihre berufliche Zukunft!
Arbeitsprojekt Meisterprüfung
Fast alle Absolventen müssen jetzt noch ihr Arbeitsprojekt im Rahmen der Meisterprüfung abschließen, um dann im nächsten Jahr hoffentlich wieder im Rahmen einer Festveranstaltung von der Regierung von Oberbayern ihren Meisterbrief überreicht zu bekommen.
Neues Semester im Herbst
Im Herbst eröffnet die Landwirtschaftsschule Holzkirchen wieder mit einem ersten Semester. Das laufende Vorbereitungspraxisjahr besuchen 20 Teilnehmer, das zukünftige dritte Semester 18 Studierende.

Schulleben 2019

Sommersemesterabschluss auf der Schönfeldalm

Länger als bei den allgemeinbildendenden Schulen geht der Unterricht im Sommersemester an der Landwirtschaftsschule. Im August 2019 fand nach gemeinsamen Schwendarbeiten und anschließender Schulung zur Almwirtschaft die Zeugnisverleihung an 16 Studierende durch Schulleiter Rolf Oehler und Semesterleiterin Elisabeth Kitzeder auf der Schönfeldalm im Spitzingseegebiet statt.
Auch Probleme der Almwirtschaft, wie z. B. der ansteigende Almtourismus und die Rückkehr des Wolfs, wurden angesprochen.
Die harte Arbeit der Almbauern kennengelernt
Am Vormittag lernten die Studierenden die harte Arbeit der Almbauern kennen und befreiten die Lichtweideflächen von unerwünschtem Aufwuchs mit Freischneidern und Astzwicken oder beseitigten mit Motorsägen Schneebruchschäden. Johann Stöckl, Leiter des Fachzentrums für Almwirtschaft, erläuterte vor Ort wichtige Regeln für das Schwenden: Beschirmungsgrad, Lebensraumerhaltung für z.B. Raufußhühner und die Handhabung von Schwendfeuer. Außerdem wurden aktuelle Probleme der Almwirtschaft wie der ansteigende Almtourismus und die Rückkehr des Wolfs angesprochen. Eine Möglichkeit, den Herausforderungen der steigenden Anzahl von Wanderern entgegenzutreten, sei es, klare Regeln für das richtige Verhalten auf der Alm persönlich und z. B. durch Broschüren darzustellen. Wolfsfreie Gebiete für das Vieh auf der Alm zu ermöglichen, sei so Stöckl, unumgänglich. Es gelte, diese zusammen mit der Weideschutzkommission mit gesetzgebenden Instanzen umzusetzen.
In die unterrichtsfreie Zeit entlassen
Schuleiter Rolf Oehler und Semesterleiterin Elisabeth Kitzeder verliehen den Studierenden ihre Zeugnisse und entließen sie in die unterrichtsfreie Zeit bis zum Beginn des Wintersemesters am 21. Oktober. In der Zwischenzeit arbeiten die Studierenden auf den elterlichen Betrieben.
Den besten Abschluss erzielte Klaus Oettl aus Kreuth mit einem Notenschnitt von 1,1. Semesterleiterin Elisabeth Kitzeder lobte die Studierenden für die Schwendarbeit sowie den Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft, der auch für den kommenden Schulwinter wichtig sei.

Sommerschultag "Der Stall passt zur Kuh - Kuhsignale richtig verstehen" in Theorie und Praxis

Die Studierenden des zweiten Semesters der Landwirtschaftsschule Holzkirchen nahmen mit ihrer Lehrkraft Wolfgang Holzinger an einem Kuhsignale-Seminar auf dem Betrieb von Matthias Sterzer in Adelsreuth im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen teil. Ziel des Schultages war es, Schwachstellen im eigenen Milchviehstall zu erkennen und Maßnahmen abzuleiten, diese zu beheben.
Am Vormittag zeigte Dr. Andreas Steinbeck von Boehringer Ingelheim Vetmedica in einem Vortrag die Grundbedürfnisse von Kühen auf. Der fachliche Vortrag beinhaltete aufschlussreiche Bilder und Videosequenzen, aus denen hervorging, welche Tierwohlpotentiale in den Ställen im Bereich Licht, Luft und Wasserversorgung schlummern.
Verbesserung des Tierwohles
Ein idealer Stall zeichnet sich dadurch aus, den Kühen das Gefühl zu geben, ihr natürliches Verhalten, wie sie es auf der Weide praktizieren, ausleben zu können. Hierzu sei es entscheidend, die Maße der Stalleinrichtung entsprechend auszurichten und typisches Herdenverhalten mit entsprechenden Rangordnungskonflikten zu berücksichtigen. Jeder Kuh egal welcher Rangordnung muss zu jeder Zeit ausreichend Futter, Wasser, Licht, Luft, Ruhe und Raum im Stall bereitgestellt werden.
Von der Theorie zur Praxis
Wie diese theoretischen Grundsätze in der Praxis umgesetzt werden, überprüften die Studierenden gemeinsam mit ihrer Lehrkraft im Kuhstall von dem Studierenden Matthias Sterzer in Adelsreuth.
Wie auf dem Bild zu sehen, wurde auch die Fressplatzbreite gemessen und auf Verletzungsrisiken geachtet. Als auffallend positiv wurde die Ruhe im Stall und innerhalb der Herde bewertet. Wiederkauend und gleichmäßig im Stall verteilt, ließen sich die Kühe auch vom Besuch der Studierenden nicht stören. Die Liegeboxen wurden gern angenommen. Laufgänge mit Gummiauflagen bieten den Tieren idealen Klauenkomfort sowie Schutz, nicht auszurutschen. Kleinere Verbesserungsmöglichkeiten wurden entdeckt. Beispielsweise ist beim Abmessen aufgefallen, dass für die Kuhanzahl noch weitere Wassertröge im Außenbereich sinnvoll wären. Oder dass ein häufigeres Durchfahren des Mistschiebers über den Laufgang angemessen ist, damit die Kühe nicht zu lange im Kot stehen.
Neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen
Als Fazit brachte der Sommerschultag viele neue Erkenntnisse und teilweise auch Bekanntes im Bereich der Milchviehhaltung. Einig waren sich alle Seminarteilnehmer nach diesem Schultag, dass es wichtig ist, für die Gegebenheiten im Stall sensibilisiert zu sein und diese auch wahrzunehmen. Kleine Verbesserungsmaßnahmen, die nicht teuer sein müssen, können sich enorm auf das Wohlbefinden der Tiere auswirken. Ein Betriebsleiter muss neben der Wahrnehmung aber auch die Bereitschaft besitzen, Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls konsequent umzusetzen. Mit aktuellen Empfehlungen gerüstet, werden alle Teilnehmer nun auch den eigenen Stall genauer unter die Lupe nehmen.

Schulschlussfeier der Landwirtschaftsschule Holzkirchen, Abteilung Landwirtschaft

Bei der Schulschlussfeier am 22. März 2019 in Aufhofen überreichte Schulleiter Rolf Oehler 12 Absolventen ihre Abschlusszeugnisse der Landwirtschaftsschule. Mit dem "staatlich geprüften Wirtschafter für Landbau" wurden sie ins Berufsleben entlassen. Mit ihrem Abschluss an der Winterschule haben sie bereits wesentliche Teile der Meisterprüfung abgelegt.
Die Landwirtschaftsschule Holzkirchen legte im vergangenen Schulwinter wieder großen Wert darauf, nicht nur produktionstechnisches und betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln. Sie sensibilisierte die künftigen Betriebsleiter auch dafür, dass für eine erfolgreiche Betriebsführung und ein erfülltes Leben insbesondere auch ein intaktes Familienleben und ein Auskommen der Generationen miteinander unverzichtbar ist.
Den Berufsstand vertreten
Zudem müssen die zukünftigen Betriebsleiter in der Landwirtschaft Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und den Berufsstand auch "nach außen" entsprechend vertreten. Mit einem vielfältigen Angebot mit Projekten und Seminartagen, aber auch gesellschaftsorientierten Veranstaltungen hat die Landwirtschaftsschule Holzkirchen dem Rechnung getragen.

Agrarolympiade: Gold, Silber und Bronze für die Landwirtschaftsschule Holzkirchen

Jährlich findet in Wasserburg die Agrarolympiade statt. Im März 2019 nahmen teil: Teams aus den oberbayerischen Landwirtschaftsschulen Erding, Fürstenfeldbruck, Holzkirchen, Rosenheim, Pfaffenhofen, Töging und Traunstein sowie die niederbayerischen Schulen aus Landshut, Pfarrkirchen sowie die Höhere Landbauschule Rottalmünster. Traditionelle Disziplinen sind Völkerball der Hauswirtschaftsdamen, Kegeln, Tischtennis, die Königsdisziplin Fußball und - neu - Wettmelken.

Erfolge der Landwirtschaftschule Holzirchen:

  • Peter Trenkler, 1. Semester Abteilung Landwirtschaft, siegte beim neu eingeführten Wettmelken.
  • Beim Kegeln erkämpfte sich das Team der Abteilung Landwirtschaft den dritten Platz.
  • Die Abteilung Hauswirtschaft sicherte sich den zweiten Platz beim Völkerball.
  • Die Fußballer des 1. Semesters der Abteilung Landwirtschaft erreichten den sechsten Platz.

Erzeuger und Verbraucher im Dialog

Gruppenbild mit angehenden Landwirtschaftsmeister/innen und Studierenden der Hauswirtschaftsschule HolzkirchenZoombild vorhanden

Studierende der beiden Schulen im Dialog

Angehende Landwirtschaftsmeister/innen aus dem ersten und dritten Semester der Landwirtschaftsschule Holzkirchen diskutierten als Erzeuger mit den Studierenden der Hauswirtschaft als Verbraucher.
Die Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten sind oft verhärtet. Gründe hierfür gibt es viele. Die Studierenden der Landwirtschaftsschule Holzkirchen haben in einem Erzeuger-Verbraucher-Dialog Missverständnisse ausgeräumt und Klarheit über landwirtschaftliche Themen geschaffen. In der Mensa des Grünen Zentrums Holzkirchen fand am 18. Febuar 2019 ein Schulprojekt zur Verbesserung der Verständnis zwischen Landwirten und Nichtlandwirten statt. Die brandaktuellen Themen Biodiversität – Erhalt der Artenvielfalt, Förderung in der Landwirtschaft, Tierwohl und der Gewässerschutz standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie der wertschätzende Austausch zwischen den beiden Gruppen.
Bei vielen Fragen und Antworten war die Betroffenheit sowohl der Verbraucher als auch der Erzeuger deutlich spürbar. Aber das Ziel der Veranstaltung wurde erreicht: Mit Fachwissen, eigenen Erfahrungen und gegenseitigem Respekt wurden die teils sehr brisanten Fragen beantwortet.
Die Rückmeldungen der Studierenden auf die Veranstaltung waren sehr positiv. Die offene und wertschätzende Art miteinander umzugehen und die sachliche Argumentation nehmen den Verbrauchern die Scheu, in Zukunft auch kritische Fragen zu stellen. Gleichzeit sie die Erzeuger, sich den kritischen Fragen zu stellen und selbstbewusst zu antworten. Das Fazit für beide Seiten: Es ist wichtig miteinander in Dialog zu treten und Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Und das sowohl als Erzeuger als auch als Verbraucher.

Fahrt zur Grünen Woche und deutsche Geschichte

Auf Lehrfahrt begaben sich die Studierenden der Landwirtschaftsschule Holzkirchen zusammen mit dem vlf Holzkirchen im Januar 2019. In Mödlareuth, dem bis 1989 an der ehemaligen innerdeutschen Grenze geteilten Dorf in Oberfranken/Thüringen, wurden die Studierenden mit der jüngsten deutschen Geschichte konfrontiert: Dort stehen noch Originalteile der Grenzbefestigung der DDR. Sie sollten das Eindringen vom angeblichen "Klassenfeind" auf DDR-Gebiet verhindern, in Wahrheit aber den eigenen Bürgern die Flucht in den Westen verwehren.
Auf dem Programm stand auch eine Betriebsbesichtigung auf einem genossenschaftlich geführten Großbetrieb mit 2700 Hektar in Dittersdorf (Thüringen).
Auf der Grünen Woche in Berlin informierten sich die Studierenden über die Imagewerbung der vielen Ausstellerländer. Selbstverständlich trafen sie sich aucham Stand der Alpenregion Tegernsee-Schliersee in der Bayernhalle.

Sachaufwandsträger

Landkreis Miesbach
Rosenheimer Str. 1-3
83714 Miesbach
Internet: www.landkreis-miesbach.de Externer Link